
Band: Rebellion
Titel: Arise: From Ginnungagap To Ragnarok - History of the Vikings, Vol. III
Label: Massacre Records
Längst überfällig ist der nächste Ableger der History of the Vikings Historie von Rebellion. Die deutschen True Stahl Metaller stehen für bretternden, als auch melodischen Power - Teutonen Stahl gleichermaßen, der oftmals viele Parallelen zu den Kollegen von Grave Digger aufweist. Nun gut Thomas Göttlich und Uwe Lulis waren ja mal ein Teil der Band. Der nunmehr dritte Teil der Wikinger Saga der mit 24.07.09 via Massacre Records erscheinen wird und sich „From Ginnungagap To Ragnarok - History of the Vikings, Vol. III" nennt wurde aus Hochofen gehoben und steht bereit für die Fanschar. Somit heißt es für alle Power und True Metal Liebhaber aufgepasst, Michael Seifert (voc), Uwe Lulis (guit), Tomi Göttlich (bass), Gerd Lücking (drums) und Simone Wenzel (guit) sind zurück und wollen euch erneut mit ihrem Bretterstahl die Lauscher durchblasen.
Die Einleitung geht gleich mit „War" sehr bretternd und auch hart vonstatten. Da haben doch die Herrschaften einen ordentlichen Härtegrad hinzugelegt. Passt der Truppe außerordentlich gut und lässt sie auch aus der breiten Masse einmal mehr herausstechen. Auch der Frontmann scheint für meinen Teil etwas am härteren, raueren Gesang gefallen gefunden zu haben. Sicher an und ab sticht er auch hier auf diesem Output in höhere Lagen vor, doch durchwegs röhrt er dreckig und rau ins Mikro. Wunderbares, bretterndes Nackenbrecherstück was uns hier als Einleitung geboten wird. Etwas melodischer geht es nun mit „Arise" weiter, hier zeigen sich die Herrschaften von einer etwas flotteren, moderneren, als auch melodischen Seite. Streckenweise geht die Nummer als flotte Mixtur aus Power und Gothic Metal durch. Letzterer Einfluss wird auch von einigen Keyboardpassagen dick unterstrichen. Gute gelungene Mischung die auf der einen Seite traditionellen Power Metal Fans gefallen wird, aber auch strickten Verweigerern dieser Richtung durchaus zusagen könnte. Deutlich True Metallischer schiebt man nun „Asgard" nach. Galoppierendes Stück mit vielen rauen, Ecken und Kanten zu denen man ordentlich sein Haupt mitkreisen lassen kann. Vor allem durch die sehr sägenden Priest lastigen Gitarrenarbeit kommt hier der True/Power Metal Fan vollends auf seine Kosten und wird einen Jubelschrei loslassen. Eine ordentlich, stampfende Röhre wird nun in Form von „Odin" nachgeschoben. Rau wird weiterhin gezockt was das Zeug hergibt und vor allem Michael röhrt infernal ins Mikro das man eine Gänsehaut bekommt. Wobei er hier deutlich höher und klarer seinen Beitrag leistet. Im besten Galoppierstil dröhnt man hier aus den Boxen. Somit rockt der Trupp hier sehr sägend das Haus und das im flotten Stil das man kaum genug bekommen und dabei die Fäuste recken kann. Mit „Runes" steuern die Herrschaften nun ähnliche Gewässer an, wobei man aber hier viel Pathos und heroische Soundfragmente wieder spiegelt die man passgenau mit traditionellen Power Stahl Arrangements auf den Punkt gebracht hat. Deutlich speediger geht die Reise mit „Bolverk" weiter. Druckvoller, reiner Nackenbrecher der zum Bangen einlädt bis die Genickstarre einsetzt. ....
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