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Willi Resetarits & Stubnblues, ARGE Nonntal, 25.+ 26.04.12

in Veranstaltungen Salzburg 09.04.2012 12:32
von EarAche • The Undertaker | 2.096 Beiträge

Willi Resetarits & Stubnblues - Ois offn
ARGE Nonntal, A- Salzburg
25. + 26.04.2012, jeweils 20:00
VVK/ AK: 13,- bis 26,-
http://argekultur.at/Ars/Arge/Event/Even...x?EventID=10497



Sie erinnern hoffentlich noch jenen legendären Herrn, der einst unter dem Pseudonym Ostbahn-Kurti, von deutschen Medien auch gerne genannt der "Springsteen vom Simmering", den Favorit'n'Blues erfand? Falls nicht, besuchen Sie zunächst http://www.ostbahn.at/ , denn Kurt Ostbahn lebt! (Befehl für alle eventuellen Novizen: Bitte in der Navigation der Seite zunächst den Link zur KURTOLOGIE suchen und eingängigst studieren!)

Diese Legende hat nun über 30 Jahre Karriere hinter sich (in deren Verlauf er z.B. Mitmusikanten auch schon mal uneigennützig an Kollegen wie Depeche Mode verlieh) und tourt heute - etwas leiser als zu den Zeiten der Chefpartie - immer noch mit diversen Größen der österreichischen Musikszene unter dem Banner des Stubnblues. Der Herr Willi Resetarits und der Stubnblues legen derzeit bereits ihr viertes Album vor, nach Meinung der Band und des Professors (Willi) einmal mehr ein reifes Werk. Sie sind jetzt da, wo sie hin wollten mit ihrer Musik, dem Sound und vor allem: den Texten, den Geschichten, die sie erzählen.

Freude an der Musik auf sehr hohem Niveau – nicht um zu brillieren, sondern um zu berühren. Die Musik kommt aus der Band (z.B. Stefan Schubert, Sohn der SKUSI – „Urgesteine“ Hanne und Ludwig Schubert), die Texte zum Großteil auch, sie stammen aber auch von H.C. Artmann, Peter Blaikner und Verena Göltl.

„Das neue Album heißt 'Ois offn'“, stellt Willi Resetarits seinen neuen Tonträger vor: „Wir suchen Antworten auf offene Fragen. Wir ahnen, dass wir scheitern müssen bei der Lebensbewältigung, aber wenn schon scheitern, dann auf hohem Niveau. Und lustvoll. Ganz so, wie ja auch das erfüllteste Leben mit dem Tod endet. Amen.“

„am aufang is ois imma offn ...“ – mit dieser Zeile von Ernst Molden beginnt die neue Live-CD von Willi Resetarits und seinem Stubnblues: "hameau" – eine fast schon hymnisch groovender, wehmütiger Prolog zu einem knapp 1-stündigen Konzert-Erlebnis, das den „Stubnblues“ in seiner ganzen musikalischen Vielseitigkeit, lyrischen Kompromisslosigkeit und zweifellos am bisherigen Höhepunkt seiner Kreativität und Intensität präsentiert. Der eigentliche Titelsong "ois offn" – von Keyboarder Christian Wegscheider – ist eine treibende Gratwanderung mit Sprechgesang und Fanfaren. Und mit einem Refrain fürs Langzeitgedächtnis.

Mit seinen kongenialen Vertonungen der einzigartigen Poesie von H.C. Artmann entführt uns Multiinstrumentalist Herbert Berger zum drakulanten "bluadbankdirekta", in die unheimliche "brodaschbiaglgalarii" und in die unendliche Gelöstheit der Baumgartner Höhe: "wos e aum schdaahof darad". Auch den Texten von Veren Göltl ("i hob mein kopf valoan" und "a sandkorn voi söligkeit") verleiht er den richtigen Tonfall. Mit markanten Bläsersätzen oder gefühlvollen acapella-Arrangements.

Mit Titeln wie "wegn dera gschicht" und "blotz in da vitrin" beweist indes Kapellmeister Stefan Schubert einmal mehr seine einzigartigen Qualitäten als Ohrwurm-Dompteur. Und seine beherzte Einfühlsamkeit. Wie auch bei "wind vom meer" – seiner Version eines Titels des texanischen Singer-Songwriters David Rodriguez. So schön. Denn wenn der „Stubnblues“ Liedern die Ehre zukommen lässt, sie auf österreichisch zu covern, dann müssen sie nichts Geringeres, als die schönsten Lieder der Welt sein. Mit Tonfolgen und Texten, die auch beim tausendsten Mal noch unter die Haut gehen. Wie Büne Hubers („Patent Ochsner“) sentimentale Ballade "seemans waermut". Oder John Martyns „May You Never“. Willi Resetarits: „Seit gut 30 Jahren geht mir dieses Lied nicht aus dem Kopf. Ein Lied über Freundschaft. Das hätt ich selber gern geschrieben. Jetzt hab ich es wenigstens in unseren Dialekt übertragen, um es endlich singen zu können: 'niemois soisd'.“

Das jüngste Kind des „Stubnblues“-Repertoires ist der von „Martin Spengler & die foischn Wiener“ geschriebene Song über den süßlichen Duft der Manner-Werke in Ottakring oder Hernals. Je nachdem, aus welcher Richtung der "schokoladnwind" weht.

Eine CD voll wärmender Harmonien und Melodien, eindrücklicher Dichtkunst und abwechslungsreich schwingender Rhythmen. Getragen von einer vertrauten Stimme. Schlicht wohltuend – denn wie gesagt: „Gute Lieder sind gesund und geben Kraft“. Bis zum stimmungsvoll berührenden CD-Ausklang "de dornen bleibm": eine von Peter Blaikner beigesteuerte Übersetzung des Allen-Toussaint-Titels „The Sharpest Thorn“.

Willi Resetarits (Gesang, Gschichtln, Ukulele, Mundharmonika), Stefan Schubert (Gesang, Gitarren), Klaus Kircher (Gesang, Bass), Peter Angerer (Gesang, Percussion), Christian Wegscheider (Gesang, Akkordeon), Herbert Berger (sax, fl, cl, harp) und Christian Haitzmann (trp, flh)

Infos Willi Resetarits: http://www.williresetarits.at/


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zuletzt bearbeitet 09.04.2012 12:35 | nach oben springen



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